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Protokoll der Stiftungsversammlung 2019

 

 

TOP  1: Begrüßung

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2018 liegt noch nicht vor. Bei Fertigstellung geht dieser den Mitgliedern der Stiftungsgremien als PdF-Datei gesondert zu. Wie bereits in den Vorjahren trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass die Rechenschaftsberichte dem  Finanzamt rechtzeitig vorliegen. Die finanzielle Situation der Stiftung darf nach wie vor als stabil und erfolgreich - gerade in Zeiten sinkender Zinsen - gesehen werden. Im Juni 2019 wies der Depotauszug in Bezug auf das Aktienvermögen einen Wert von ca. 280.000 € aus.

 

TOP  5: Jahresbericht 2018

Am 14.Juni feierte der Namensgeber unserer Stiftung, Herr Egon Trapp, seinen 90. Geburtstag. Dr. Schmidt hatte das grosse Vergnügen, zwei Tage später eine wunderbare Feier auf der Burg Stauffenburg erleben zu dürfen. Der Jubilar erfreute sich blendender Gesundheit und Laune im Kreise seiner Gäste, zu denen natürlich auch unser Vorstandsmitglied Falko Trapp als ältester Sohn gehörte. Die Rede, die Herr Dr. Schmidt seinem alten Lehrer hielt, sei an dieser Stelle wiedergegeben:

Lieber Meister,

Welche Freude für mich, Deinen ehemaligen Familiensohn, Deinen nun zwei Tage zurückliegenden 90. Geburtstag mit Dir gemeinsam feiern zu dürfen. Und wieder auf einer alten hessischen Burg!

Das erste Zusammentreffen mit Dir geschah am 26. Februar des Jahres 1958 auf unserer Burg - ca. 17 km von hier entfernt. Meine Mutter und ich waren zu einem Vorstellungstermin angemeldet und blieben erst einmal - die Wege waren tief verschneit - in Höhe des Ulmenhauses mit dem Wagen stecken. Es muss wohl während einer Schulpause gewesen sein, denn eine Gruppe von Kindern umstand das unbewegliche Fahrzeug - schadenfroh lächelnd und erfreut ob dieser unerwarteten Abwechslung im allgemeinen Schulalltag.

Nahezu zeitgleich ertönte ein Pfiff auf einer Trillerpfeife und die knappe Handbewegung eines jungen Mannes - gewandet in einen eng anliegenden blau-wollenen Trainingsanzug - reichte hin, dass eine Anzahl kräftiger Knaben das sommerbereifte Auto und seine Insassen aus dieser misslichen Lage schob. Das Weichbild der Burg, ihre Silhouette und nicht zuletzt die stumme Autorität besagten jungen Mannes offenbarten mir in diesen Sekunden: Ich muss nicht in ein Internat, ich darf nach Nordeck!

Ein Jahr später - das Anrecht auf ein Einzelzimmer war erfüllt - hatte ich es geschafft: Umzug auf den Söller und Mitglied der Trapp-Familie. Mitglied dieser Familie zu sein war eindeutig ein Privileg, ein Ritterschlag. Wir waren die Besten, die Sportlichsten und die Stärksten - zugegeben: nicht in schulischer Hinsicht - unberührbar jeder Einzelne. Sollte ein einzelnes Mitglied durch andere Schüler auf irgendeine Weise gepiesackt worden sein, war ihm die Vergeltung durch die gesamte Trapp-Familie sicher. Jeder wusste das.

Uneingeschränkte Autorität - weit über die Familie hinaus - genoss unser Meister. Nach eigenen Worten streng, aber in unserer Wahrnehmung gerecht. Liebevoll - man denke nur an das allabendliche persönliche Gute Nacht - und geprägt von einer eigenwilligen, augenzwinkernden pädagogischen Grundhaltung. Eine Art grauer Eminenz: Dr. Zander, der Heimleiter, ließ ihn aus guten Gründen in selbst definierten Freiräumen gewähren und wir Familiensöhne glichen seine Persönlichkeit am Beispiel seiner Kollegen, die teilweise noch schlugen, nicht zu deren Vorteil ab. Niemals erhob er die Hand gegen uns und verwahrte uns vor den Schlägen anderer Mitglieder des Lehrkörpers. Kurz: Manche seiner Kollegen standen als Negativbeispiel dafür, welches Glück wir mit unserem Familienvater hatten.

Ja, lieber Meister: Dir ist es gelungen, mir und den wohl meisten meiner Kameraden eine zweite Heimat zu vermitteln, einen heimatlichen Ort mit festen Regeln, auf deren Einhalt Du drangest, eine Heimat knarrender Dielen und unvergesslicher Gerüche, morgendlicher Vogelkonzerte, die wir mit verirrten Fledermäusen (auch anderen Mäusen!) und eingedrungenen Siebenschläfern teilten. Und eine Heimat des angenehmen Gefühls, Deine schützenden Hände über uns zu spüren.

Ich bin dem Auditorium noch ein Beispiel schuldig, um deutlich zu machen, was unter einer eigenwilligen und augenzwinkernden pädagogischen Grundhaltung verstanden sein soll.

Ende der 50er Jahre galten amerikanische Konserven mit halben Pfirsichen, übersüssten Obstsalat, oder grauroten Erdbeeren als Glanzlichter sogenannter Fresspakete, die wohlmeinende Mütter - sehr zum Missfallen der Schulleitung - an ihre in Nordeck darbenden Nachkommen verschickten. Von meiner Mutter, ängstlich bemüht, sich im Rahmen der Heimordnung zu bewegen, waren derartige Gaben nicht zu erwarten. Also schritt ich selbst zur Tat, räuberte in den Ferien die elterliche Speisekammer, packte und versandte selbst ein Paket, dessen Schwere einen Athleten in die Knie gezwungen hätte.

Ankommende Post wurde seinerzeit nach dem Mittagessen im Zimmer des jeweiligen Familienoberhauptes ausgegeben. Das Gewicht des Paketes und der mit krakeliger Schülerschrift versehene Adressaufkleber hätten wahrscheinlich auch weniger Gewitzte als meinen Familienvater auf den Plan gerufen. Mit der Tabakpfeife auf das bereits sehnlich erwartete Poststück deutend fiel nur ein knappes: Aufmachen!. Als sich der Inhalt über den Zimmerboden ergoss folgte ein: Da werden wir an den kommenden Familienabenden ja etwas Feines zu essen bekommen.

Kein Vorwurf, keine Inquisition, kein Brief nach Hause. Pädagogik kann auch bedeuten, einmal etwas nicht zu tun.

Apropos Familienabend: Natürlich ging es auch ab und an zum Grillen - was bei uns brutzeln hieß - in einen der nahegelegen Steinbrüche. Das Fleisch dazu besorgten Guntram und ich beim damals noch existenten dorfeigenen Schlachter. Manchmal verabredeten wir uns zu dieser Gelegenheit mit der Baer-Familie, um einen Quiz-Wettstreit mit dieser auszutragen. Gewinnen war Pflicht! Meistens jedoch nahmen wir das gemeinsame Abendbrot im kleinen - es war wirklich klein - Zimmer des mit uns auf demselben Flur lebenden Familienvaters ein, um anschließend etwas vorgelesen zu bekommen. Aus dieser Zeit rührt meine andauernde Begeisterung für den Erzähler Hans Fallada.

Eine scheußlich Ausnahme des sonst so harmonischen Zusammenseins war stets der letzte und gefürchtete Familienabend vor den Herbstferien: Grund dafür waren die Vorhaltungen des Meisters in Bezug auf die zu erwartenden Halbjahreszeugnisse. Natürlich ging es auch hier gerecht zu: Der Reihenfolge nach erhielt jedes Familienmitglied in wohlgesetzten Worten eine deutliche Ansprache. Bei aller Berechtigung für die lautstark vorgetragenen Vorhaltungen: Wir wussten, dass unser Oberhaupt uns schon nicht im Stich lassen würde - hatten wir doch durch die geöffneten Fenster des Lehrerzimmers im Burghof lauschend vernehmen können, wie es für seine Jungs in der Lehrerkonferenz Lanzen gebrochen hatte.

Wie jeder Familienabend endete auch dieser versöhnlich: Am Donnerstagabend sendete der Hessische Rundfunk die wöchentlich Hitparade. Während Egon Trapp sein mit imitierter Schlangenhaut überzogenes Akkord-Kofferradio einschaltete, standen wir im Bademantel vor der geöffneten Zimmertür im Flur und lauschten Interpreten wie beispielsweise Elvis Presley - ein Barde, den Du, lieber Meister, inbrünstig hasstest.

Dennoch ist dieser Sänger maßgeblich an einer Geschichte beteiligt, von der Du bis zum jetzigen Moment nichts wusstest.

Am Sonntagvormittag - wohl weil es am Sonntag in Nordeck keine Gelegenheit gab, diese Riesensummen unter die Leute zu bringen - fand in Deinem Zimmer die Taschengeldausgabe statt. Ein stattliches Markstück wechselte den Besitzer. Noch heute ist dieses Ereignis in meiner Erinnerung mit dem herb-männlichen Duft von Speick-Rassierwasser verknüpft, dessen Gebrauch den Sonntagen vorbehalten war. Jeden Montagnachmittag zog es mich nach Londorf, wo ein dort ansässiges Elektro-Geschäft leichtsinnig genug gewesen war, mit mir meinen ersten und bislang letzten Kaufvertrag auf Raten abzuschließen. Objekt meiner Begierde war ein Langspielplatte mit dem Titel Elvis Golden Records, für das ich brav an besagten Montagnachmittag das am Vortag ausgehändigte Markstück gab. Ein sich über viele Wochen hinziehender Prozess mit endlich glücklichem Ausgang.

All dies ist nun viele Jahre her. Was bleibt, sind die Erinnerungen, von denen Jean Paul sagte, sie seien das einzige Paradies, aus dem man uns nicht vertreiben könne.

Was auch bleibt ist der tiefempfundene Dank an Dich, mir und so vielen anderen eine schöne, anregende und sichere Kindheit geschenkt zu haben. Lieber Meister, alles erdenklich Gute für Dich. Wir wollen auf Dein Wohl das Glas heben.

Stiftungsaktivitäten fanden 2018 nicht statt; die Internatsleiter Louisenlunds und des Internats am Solling teilten rechtzeitig mit, dass keine geeigneten Preisträger gefunden werden konnten.


 

TOP  6: Ausblick auf 2019

Die guten Kontakte zur Stiftung Louisenlund und zum Internat Solling lassen die Hoffnung zu, dass wir 2019 dort erneut fördernd tätig werden können. Wir sind dort auf einem guten Weg - und Freude bringt es uns auch. Dr. Schmidt bedankt sich erneut bei allen Mitgliedern der Stiftungsgremien für die gute Zusammenarbeit und die stets rasch erfolgenden Rückmeldungen.

 

TOP  7: Beschlüsse

In Anbetracht der unter TOP 6 ausgeführten Sachverhalte wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

Zu TOP 9 ergaben sich keine Meldungen

Protokoll der Stiftungsversammlung 2018

 

 

TOP  1: Begrüßung

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2017 liegt noch nicht vor. Bei Fertigstellung geht dieser den Mitgliedern der Stiftungsgremien als PdF-Datei gesondert zu. Wie bereits in den Vorjahren trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass die Rechenschaftsberichte dem  Finanzamt rechtzeitig vorliegen. Die finanzielle Situation der Stiftung darf nach wie vor als stabil und erfolgreich - gerade in Zeiten sinkender Zinsen - gesehen werden.

 

TOP  5: Jahresbericht 2017

Am 9. Juni feierte unser Vorstandmitglied Wolfgang Spitze seinen 75. Geburtstag. Dr. Schmidt hatte das Vergnügen, am darauffolgenden Tag eine wunderbare Feier auf dem Blankeneser Süllberg erleben zu dürfen.

Einen Tag darauf überreichte letzterer in Holzminden einen Preis an die von der Lehrerkonferenz vorgeschlagene Schülerin Janine Subgang. Noch unter dem Eindruck der vorabendlichen Feier gab diese ihm Gelegenheit, in einer kleinen Ansprache auf die Besonderheit  internatlicher Erziehung zurückzublicken und auf die häufig dauerhafte Bindung ehemaliger Schüler mit ihrer Schule und manchen Kameraden zu verweisen. 


Am 29. Juni folgte Herr Dr. Schmidt einer Einladung des Leiters, Herrn Dr. Rösner, zur Abiturientenfeier in Louisenlund. Grund dafür war die Auszeichnung der Louisenlunder Schülerin Therese Priebe für ihr preiswürdiges musikalisches Wirken. Der  Rahmen, in dem diese Preisverleihung - charmant und gekonnt moderiert durch den besagten Leiter der Schule  -  stattfand, war  dem Anlaß  sehr angemessen.  Zur  grossen Freude von Dr. Schmidt konnte er dort auch einen ehemaligen Klassenkameraden wiedertreffen.

 

TOP  6: Ausblick auf 2018

Die guten Kontakte zur Stiftung Louisenlund und zum Internat Solling lassen die Hoffnung zu, dass wir auch im 2018 dort fördernd tätig werden können. Wir sind dort auf einem guten Weg - und Freude bringt es uns auch. Dr. Schmidt bedankt sich erneut bei allen Mitgliedern der Stiftungsgremien für die gute Zusammenarbeit und die stets rasch erfolgenden Rückmeldungen.

 

TOP  7: Beschlüsse

In Anbetracht der unter TOP 6 ausgeführten Sachverhalte wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

Zu TOP 9 ergaben sich keine Meldungen


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Protokoll der Stiftungsversammlung 2017

 

 

TOP  1: Begrüßung

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2016 liegt noch nicht vor. Bei Fertigstellung geht dieser den Mitgliedern der Stiftungsgremien als PdF-Datei gesondert zu. Wie bereits in den Vorjahren trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass die Rechenschaftsberichte dem  Finanzamt rechtzeitig vorliegen. Die finanzielle Situation der Stiftung darf wiederum als stabil und erfolgreich - gerade in Zeiten sinkender Zinsen - gesehen werden.

 

TOP  5: Jahresbericht 2016

Anfang März 2016 folgte Herr Dr. Schmidt einer Einladung des Internats  Solling.
In einer ca. zweistündigen Unterredung mit der Leiterin, Frau Volger und der als ehemaligen Mitarbeiterin des Landschulheim Burg Nordecks Frau Ruppert. In diesem Gespräch wurde vereinbart, förderungswürdige Schüler dieser Schule gemäß den Satzungen der Egon-Trapp-Stiftung zukünftig jährlich mit einem Preis auszuzeichnen.

Anlässlich der Abiturientenfeier hatten wir die Freude, den Louisenlunder Schüler Konstantin Schulken-Großmann für sein herausragendes musikalisches Wirken auszuzeichen. Unser Stiftungsratmitglied Wiebke Wick vertrat die Stiftung im Rahmen der dortigen Feier und übergab den Preis persönlich.

 

TOP  6: Ausblick auf 2017

Die guten Kontakte zur Stiftung Louisenlund und zum Internat Solling lassen die Hoffnung zu, dass wir auch im 2017 dort fördernd tätig werden können. Wir sind dort auf einem guten Weg - und Freude bringt es uns auch. Dr. Schmidt bedankt sich bei allen Mitgliedern der Stiftungsgremien für die gute Zusammenarbeit und die stets rasch erfolgenden Rückmeldungen. Da Burg Nordeck nicht mehr als Internat existiert, macht er den Vorschlag, den Passus auf der Startseite unserer Homepage bzgl. der rechtlichen Auseinandersetzung zu löschen. Besagter Passus wird hier noch einmal veröffentlicht:

In eigener Sache

Im April 2011 erreichte mich ein Schreiben der Heimleitung Burg Nordecks, das einen Vorschlag zur diesjährigen Preisverleihung der Stiftung an einen Schüler des Internats beinhaltete. Aus einer Reihe von Gründen, die weniger in der Person des vorgeschlagenen Schülers als in Kriterien der Stiftungsstatuten zu suchen waren, sah sich der Vorstand gezwungen, den Vorschlag abzulehnen und auf eine diesjährige Auszeichnung zu verzichten. 

Umso überraschter war ich, als ich en passant aus regionalen Presseorganen erfuhr, daß ohne Wissen und Zustimmung der Stiftungsverantwortlichen im Namen der Egon-Trapp-Stiftung eine solche Auszeichnung - pikanterweise an einen Schüler anderen Namens als den des ursprünglich vorgeschlagenen - anlässlich des Elterntages vom 2. Juni 2011 von eben dieser Heimleitung  überreicht wurde. So sehr dem geehrten Schüler der Geldpreis zu gönnen ist: es geht nicht an, daß die Nordecker Leitung widerrechtlich die Stiftung für eigene Public Relation Aktionen instrumentalisiert und diese unabhängige Institution damit in empörender Weise für subjektive Zwecke missbraucht. 

Ich verurteile eine solche Chuzpe auf das schärfste.

Dr. Peter-Michael Schmidt, Erster Vorsitzender des Stuftungsvorstands.

Am 12.08.2011 unterzeichnete die Leiterin Burg Nordecks, Frau Gunhild Klöß-Vedder, unter Strafandrohung eine Erklärung, in der sie sich unter anderem verpflichtete, zukünftig Dritten gegenüber wörtlich oder sinngemäß die Behauptung zu unterlassen, "der diesjährige Stiftungspreis der Egon-Trapp-Stiftung in Form einer Urkunde und eines Geldpreises ist dem Schüler Florian Fischer verliehen worden".

 

TOP  7: Beschlüsse

In Anbetracht der unter TOP 6 ausgeführten Sachverhalte wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

Für das Jahr 2018 stehen neue Vorstandwahlen an. Herr Dr. Schmidt bittet seine Vorstandskollegen rechtzeitig bekannt zu geben, ob sie für eine Wiederwahl zu Verfügung stehen.


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Protokoll der Stiftungsversammlung 2016

 

 

TOP  1: Begrüßung

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 

TOP  4: Rechenschaftsbericht

Die Rechenschaftsberichte für die Jahre 2014 und 2015 liegen genehmigt vor und wurden bereits durch das Regierungspräsidium Gießen unbeanstandet akzeptiert. Sie gehen in den nächsten Tagen den Mitgliedern der Stiftungsgremien als PdF-Datei gesondert zu. Wie bereits in den Vorjahren trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass die Rechenschaftsberichte dem  Finanzamt rechtzeitig vorliegen. Die finanzielle Situation der Stiftung darf als stabil und erfolgreich - gerade in Zeiten sinkender Zinsen - gesehen werden.

 

TOP  5: Jahresbericht 2015

Was seit Jahren absehbar war, trat im Frühjahr 2015 ein: Das Landschulheim Burg Nordeck musste Insolvenz anmelden. Besonders die ehemaligen Schüler dieses Internats bedauern dieses - war ihnen doch die Burg stets eine besondere Heimat gewesen. 

Da Louisenlund erst im Spätherbst 2015 einen Antrag auf Förderung stellte, dieser darüber hinaus nicht mit den Bestimmungen unserer Satzung kompatibel war, konnten wir in diesem Jahr keine Unterstützungsmaßnahme vollziehen. 

TOP  6: Ausblick auf 2016

In Bezug auf das unter TOP 5 Verlautbarte hat sich Hr. Dr. Schmidt auch weiterhin um  Kontakt zu Herrn Dr. Rösner bemüht. Darüber hinaus kontaktierte dieser die ehemalige Nordecker Lehrerin und Familienmutter Anja Ruppert, die seit einigen Jahren Mitarbeiterin des Internats Solling ist. Durch Frau Ruppert kam der Kontakt zur Leiterin dieser Schule, Frau Helga Volger zustande. Herr Dr. Schmidt ist von dort zu einem Treffen im Frühjahr 2016 gebeten.

 

TOP  7: Beschlüsse

In Anbetracht des unter TOP 6 ausgeführten wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

TOP  9: Verschiedenes

Enfällt.

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Protokoll der Stiftungsversammlung 2015

 

 

TOP  1: Begrüßung

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 

TOP  4: Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 liegt noch nicht genehmigt vor. Nach Erstellung geht dieser den Mitgliedern der Stiftungsgremien zum Zwecke der Genehmigung gesondert zu. Wie in den Vorjahren trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass der Rechenschaftsbericht dem Regierungspräsidium und dem Finanzamt rechtzeitig vorliegt.

 

TOP  5: Jahresbericht 2014

Leider verließ auch der Musiklehrer Meinert im Sommer 2014 die Stiftung Louisenlund. Herr Dr. Peter-Michael Schmidt nahm dies zum Anlaß, einen Termin mit dem neuen Leiter Louisenlunds, Herrn Dr. Peter Rösner, zu vereinbaren. Im Herbst fand die in äußerst angenehmer Atmosphäre geführte Besprechung in Louisenlund statt. Herr Dr. Rösner erklärte seine Bereitschaft, persönlich als Ansprechpartner der Stiftung zur Verfügung zu stehen.   

Bereits im Frühjahr 2014 überreichte die Egon-Trapp-Stiftung Euipment und Barmittel für den Musikunterricht Louisenlunds in Höhe von 3.500 Euro. Wir sind weiterhin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit mit Louisenlund entwickeln wird.

 

TOP  6: Ausblick auf 2015

In Bezug auf das unter TOP 5 Verlautbarte hat sich Hr. Dr. Schmidt um intensiven Kontakt zu Herrn Dr. Rösner bemüht. Die geführten Gespräche geben zu guter Hoffnung Anlass; Herr Dr. Schmidt wird die einzelnen Gremiumsmitglieder telefonisch  in Kenntnis setzen.

Die Chancen für eine Zusammenarbeit mit Burg Nordeck haben sich weiter verschlechtert. Nachdem der Vorstand des Trägervereins bereits im Frühjahr einen - später zurückgenommenen - Insolvenzantrag gestellt hatte, erfolgte Anfang 2015 ein weiterer. Da das ehemalige LSH Burg Nordeck mittlerweile den Status einer Einrichtung der Jugendhilfe erlangte, dürfte satzungsbedingt ein weiteres Zusammengehen der Stiftung mit Nordeck illusorisch sein.

 

TOP  7: Beschlüsse

In Anbetracht des unter TOP 6 ausgeführten wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Neuwahl des Vorstandes

Der alte Vorstand wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Herr Wolfgang Spitze, Herr Falko Trapp und Herr Dr. Peter-Michael Schmidt nahmen die Wahl an.

 

TOP 10: Verschiedenes

Enfällt.


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Protokoll der Stiftungsversammlung 2014

 

 

TOP  1: Begrüßung

 

Die Versammlung fand - wie bereits in den Vorjahren - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

 

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

 

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

 

Ende des Jahres 2013 lag der Rechenschaftsbericht genehmigt vor. Wie immer trägt Herr Falko Trapp die Sorge dafür, dass dieser dem Regierungspräsidium und dem Finanzamt vorliegt.

 

TOP  5: Jahresbericht 2013

Für unsere alte Burg begann das Jahr 2013 sehr unerfreulich: Auf Grund stark gesunkener Schülerzahlen und den damit verbundenen Einnahmeverlusten sah sich der Vorstand des Trägervereins gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen, der allerdings nach wenigen Wochen zurückgenommen werden konnte. Dennoch hat das Landschulheim nach wie vor unter geringen Schülerzahlen zu leiden. Nachdem bereits Wolfgang Spitze vor geraumer Zeit seinen Austritt aus dem Trägerverein bekannt gegeben hatte, verließ mit Christoph Stöppler im September 2013 den Verein. Damit ist Dr. P.M. Schmidt das letzte verbleibende Mitglied in diesem Gremium.

Leider verließ mit Herrn Tuercke, den ein Ruf nach Berlin ereilte, als Musiklehrer die Stiftung Louisenlund. Unser neuer Ansprechpartner ist der Musiklehrer Meinert. Für Neuanschaffungen und Reparaturen von Musikinstrumenten überwies die Egon-Trapp-Stiftung eine Spende von 900 Euro. Wir sind gespannt, wie sich die weitere Zusammenarbeit mit Louisenlund entwickeln wird.

 

TOP  6: Ausblick auf 2014

 
In Bezug auf das unter TOP 5 Verlautbarte hat sich Hr. Dr. Schmidt um intensiven Kontakt zu Herrn Meinert bemüht. Die geführten Gespräche geben zu guter Hoffnung Anlass.

 

TOP  7: Beschlüsse

 

In Anbetracht des unter TOP 6 ausgeführten wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstands

 

 Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

 

Enfällt.

 


Protokoll der Stiftungsversammlung 2013

 

 

TOP  1: Begrüßung

 

Die Versammlung fand - wie in den Vorjahren vereinbart - aus organisatorischen Gründen als Telefonkonferenz sowie dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

 

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

 

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

 

Ende des Jahres 2012 lag der Rechenschaftsbericht genehmigt vor. Herr Falko Trapp trägt die Sorge dafür, daß dieser dem Regierungspräsidium und dem Finanzamt vorliegt.

 

 TOP  5: Jahresbericht 2012

Wie im vergangenen Jahr bereits angedeutet, hat Herr Dr. Schmidt Kontakt zur Stiftung Louisenlund aufgenommen. In einem persönlichen Gespräch vor Ort mit dem Leiter der Schule, Herrn Prof. Dr. Esser, konnte er diesen im vergangenen Sommer mit dem Sinn und Zweck der Egon-Trapp-Stiftung vertraut machen. Als Altschüler Louisenlunds - mehr als fünfzig Jahre zuvor - hatte Dr. Schmidt unter dem tradierten Musikunterricht der Schule und dem rigiden Umgang mit der seinerzeit "angesagten" Musikrichtung nach eigener Aussage "gelitten". In dem sehr freundlich und offen geführten Gespräch kamen beide Partner schnell darin überein, das musikunterichtliche Geschehen Louisenlunds unterstützen zu wollen. Herr Tuercke, einer der hauptamtlichen Musiklehrer der Schule, wurde als Koordinator dieser Bemühungen gewonnen.

Für das Jahr 2012 unterstützte die Egon-Trapp-Stiftung den Ankauf von benötigten Instrumenten mit einer Spende in Höhe von 3.500 Euro. In seiner Rede anlässlich eines Festaktes in Louisenlund erwähnte Prof. Esser diese Spende ausdrücklich und dankte unserer Stiftung in herzlichen Worten. Der zuvor an ihn ergangene Einladung konnte Herr Dr. Schmidt aus Termingründen bedauerlicherweise nicht folgen.

TOP  6: Ausblick auf 2013

 
Da sich die Zusammenarbeit mit der Schule erfreulich entwickelt, möchte unsere Stiftung die Zusammenarbeit  mit Louisenlund auch im nächsten Jahr fortsetzen.

 

TOP  7: Beschlüsse

 

In Anbetracht des unter TOP 6 ausgeführten wurden keine Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstands

 

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

 

Enfällt.




Und wieder ein runder Geburtstag......    


Am 14. 06. 2013 feierte der Namensgeber unserer Stiftung, Herr Egon Trapp, seinen 85. Geburtstag. Meine telefonischen Glückwunsche aus England erreichten einen ebenfalls verreisten und äußerst fit wirkenden "Meister".  Noch einmal sei von dieser Seite dem Jubilar  weiterhin alles erdenkliche Glück und eine fortdauernde gute Gesundheit gewünscht.  


Micky im Namen aller Stiftungsmitglieder


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Protokoll der Stiftungsversammlung 2012

 

 

TOP  1: Begrüßung

 

Die Versammlung fand aus organistorischen Gründen mit Hilfe einer Telefonkonferenz und dem Austausch von E-mails statt.

 

TOP  2: Wahl des Protokollführers

 

Herr Dr. P.M. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu übernehmen.

 

TOP  3: Feststellung der Anwesenheiten

 

Alle Mitglieder der Stiftung waren eingebunden und beteiligt.

 

 
TOP  4: Rechenschaftsbericht

 

Ende des Jahres 2012 lag der Rechenschaftsbericht genehmigt vor. Herr Falko Trapp trägt die Sorge dafür, daß dieser dem Regierungspräsidium und dem Finanzamt vorliegt.

 

TOP  5: Jahresbericht 2011

 

Der Jahresbericht des Vorstands wurde vorab am 09.05.2012 allen Mitgliedern der Stiftung zugestellt und von diesen genehmigt.


“Spätestens mit der Abwahl Wolfgang Spitzes im Jahr 2004 als Vorstand des Trägervereins Burg Nordeck begann der unaufhaltbare Abstieg dieses ehemals so renommierten Landerziehungsheims – sei es in ökonomischer, schulischer oder pädagogischer Hinsicht. Ich bin weit davon entfernt, die Situation der Schule vor 2004 als idealiter oder auch nur rosig zu zeichnen, dennoch wurde deren Lage in den darauffolgenden Jahren prekär. Spätestens mit der fristlosen Kündigung des seinerzeitig als Leiter fungierenden Herrn Schlotter – die sich im Nachherein als äußerst imageschädigend und teuer erwies – begann der Niedergang der Schule in Richtung einer „Einrichtung der Jugendhilfe“. Verdiente Mitarbeiter verließen das Haus und die heutige Struktur Nordecks läßt uns die alte Schule kaum mehr wiedererkennen.

 

Dies alles konnte nicht ohne Folgen für die Arbeit der Stiftung bleiben. Bereits vor zwei Jahren wandte ich mich schriftlich an die Mitglieder der Stiftungsgremien, wobei ich beklagte, daß sich die seit 2006 bereits dritte Leitung des Heims bis dato keinerlei Veranlassung gesehen hatte, sich mit dem Vorstand der Stiftung einmal ins Benehmen zu setzen. Auf der darauf folgenden Stiftungssitzung im Sommer 2010 kamen wir darüber ein, die Kriterien für die Vergabe eines Stiftungspreises in der Form anzuheben, daß zukünftig die Einhaltung der Heimregeln sowie die Erfüllung daraus resultierender Ämter allein lediglich eine Voraussetzung, nicht aber als eine Begründung anzusehen sei. Ein Preis wurde 2010  - auch aus diesen Gründen – nicht vergeben.

 

Im Frühjahr des vergangenen Jahres erreichte mich ein Brief der Leiterin, in dem diese einen Schüler für den Preis vorschlug. Unter Zugrundelegung des oben gesagten und weil bestimmte, in unserer Satzung verankerte Voraussetzungen nicht erfüllt waren, lehnten das ehemalige Vorstandsmitglied Sigurd Hendrich und  ich den Vorschlag mit einer entsprechenden Erklärung gegenüber Frau Klöß-Vedder ab.

 

Groß war das Erstaunen, als ich – darauf hingewiesen durch Mitteilungen der örtlichen Presse – erfahren mußte, daß die Schule unerlaubterweise und ohne uns davon in Kenntnis zu setzen im Namen der Stiftung einen Preis vergeben hatte – überraschenderweise an einen Schüler anderen Namens als den des ursprünglich vorgeschlagenen.

 

In der kurz darauf folgenden Jahressitzung der Stiftung wurde das Vorgehen der Schule scharf kritisiert. Gleich im Anschluß daran fand ich Gelegenheit, innerhalb der Jahreshauptversammlung des Trägervereins diese Kritik öffentlich zu machen, was vom Vorsitzenden des Trägervereins und der Schulleiterin mit dem lapdaren Hinweis, es habe sich um eine gesonderte Auszeichnung der Schule gehandelt, die mit der Egon-Trapp-Stiftung nichts zu tun ehabt habe. Die veröffentlichten Pressemitteilungen sowie eine Kopie der dem ausgezeichneten Schüler Verleihungsurkunde straften diese Erklärung Lügen.

 

Statt in dieser Angelegenheit auf Zehenspitzen zu laufen und somit diese Unerfreulichkeit still und heimlich zu begraben, veröffentlichte die Schule auf ihrer viele Monate zuvor unerreichbaren Homepage die Möglichkeit, eine Pdf-Datei zu laden, auf der neben dem Ablauf des Elterntages auch eine großangelegte Pressemitteilung mit farbigen Foto von der „Preisverteilung der Egon-Trapp-Stiftung“ zu lesen war. Gemeinsam mit Sigurd Hendrich beauftragte ich ein Hamburger Rechtsanwalt, durch dessen Bemühungen es gelang, die Mitteilung von der Nordecker Homepage zu nehmen und die Schulleitung dazu zu bewegen, eine Erklärung zu unterzeichen, mit der diese sich verpflichtete, künftig alle Hinweise auf besagte Preisverleihung zu unterlassen und – bei Zuwiderhandlung in jedem einzelnen Fall – eine Strafzahlung von 2.000 € zu leisten. Die Anwaltskosten in Höhe von knapp 500 € trug das Heim.

Parallel zu dieser Erklärung wies Frau Klöß-Vedder den Anwalt darauf hin, daß Nordeck in Zukunft wohl der ungeeignete Ort sei, entsprechende Preisverteilungen vorzunehmen.

 

Nahezu zeitgleich – nicht mehr einverstanden mit der Entwicklung, die Nordeck in der jüngeren genommen hatte – kündigte Sigurd Hendrich seine Mitgliedsschaft und die seiner Frau Doris im Trägerverein der Schule. Ebenso bat er mich, seinen Vorstandsposten bei der Stiftung aufgeben zu können, weil er eine endgültige Trennung von Nordecker Belangen anstrebe. Dankenswerterweise übernahm Wolfgang Spitze als neues Vorstandsmitglied seine Verantwortung. An dieser Stelle sei Sigurd für sein Bemühen um die Stiftung noch einmal herzlich gedankt.

 

Auch der Namensgeber unserer Stiftung trat von seinem Amt als Vorstand zurück. In einem persönlichen Schreiben an Egon habe ich diesen Schritt bedauert, freute mich aber besonders darüber, daß sein Sohn Falko – bis dahin als Gründungsmitglied Stiftungsrat – an Egons Stelle in den Vorstand überwechselte. Vor einigen Wochen ist nunmehr Wiebke Wick als Stiftungsrat Falko gefolgt – unsere Gremien sind wieder komplett.

 

All das oben genannte führte zwangsläufig dazu, daß die bis dato auf Burg Nordeck zugeschriebene Stiftungsverfassung geändert und verbreitert werden mußte. Zu diesem Zweck bin ich im Spätsommer 2011 im Regierungspräsidium Gießen vorstellig geworden und will auch an dieser Stelle den dort kontaktierten Mitarbeitern meinen Dank für ihre bereitwillige Unterstützung und Hilfe bei der Gestaltung unserer neuen Verfassung sagen. Auch das Finanzamt Gießen zeigte sich unbürokratisch und kooperativ, so daß bereits am Ende des Jahres alles „in trocknen Tüchern“ war.

 

Weniger ergiebig waren meine Versuche, mit unserer Hausbank, der HASPA, eine etwas bessere Rendite zu verhandeln. Nachdem ein Personalwechsel in der Anlageberatung erfolgt ist, zeigt sich die HASPA eher kleinlich und unkooperativ. Auch der erneute Versuch, die Konditionen zu unseren Gunsten zu verändern – selbstverständlich gegen in Aussichtstellung einer entsprechenden Spendenbescheinigung – verlief im Sande. Ich habe aus diesem Grunde Falko als unseren „Finanzmenschen“ gebeten, unsere „Anlagepolitik“ nach Koblenz zu verlagern; er kümmert sich darum.

 

Wer nun nach dem bislang Geschilderten geglaubt habe, die unleidliche Geschichte mit der Preisverleihung sei endlich ausgestanden, sei jetzt eines anderen belehrt: Unlängst hatte die Nordecker Leitung bei der Firma Schönwandt eine Bronzeplakette geordert, die – wie üblich in regulären Fällen – den Namen des „Preisträgers zierte und auf der im Erdmann-Geheeb-Haus befindlichen Bronzetafel verschraubt worden war. Dies rief erneut den Rechtsanwalt auf den Plan,  was zur Folge hatte, daß DHL mir ein zwei Zentner schweres Paket – Inhalt besagte Tafel – zustellte. Ich habe die Annahme verweigert.

 

Die meisten von uns sind Altschüler der Burg. Die Weisheit, daß es immer die Herzen waren, welche die Burgen hielten, haben wir bereits in unserer Jugend verinnerlicht. So kann es nicht Sinn sein, ewig gegen unsere alte Schule zu opponieren, mag sich die gegenwärtige Leitung auch noch so ignorant stellen, mag die sich gegenwärtige Situation noch so prekär zeigen.

Auf der letztjährigen Versammlung des Trägervereins erfuhren Christoph und ich von der desolaten Ausstattung des Nordecker Sportbereichs. Meine daraus folgende Idee, der Schule mit einem höheren Betrag aus dieser Misere zu helfen, erwies sich bei einer näheren Betrachtung der Satzung durch Wolfgang allerdings als nicht durchführbar: Da davon auszugehen war, daß die Schulleitung aus falsch verstandenem Stolz die Annahme einer solchen Summe verweigert hätte, hätten Christoph und ich durch die Einbringung eines Beschlusses, der im Trägerverein hätte positiv beschieden werden müssen, die Leitung zur Umsetzung dieses Beschlusses zwingen können. Das ist dann doch zuviel des Guten!

 
Am gestrigen Abend traf ich mich mit der Euch bislang nur per Namen bekannten Wiebke und habe dabei versucht, ihr etwas von der Nordecker Historie und dem jetzigen Geschehen dort zu vermitteln. In diesem Zusammenhang bat ich sie, zu Louisenlunder Entscheidungsträgern Kontakt aufzunehmen, um zu eruieren, ob dort die Möglichkeit für uns besteht, etwas für dieses Landerziehungsheim zu leisten. Lund ist bekanntermaßen auch bereits seit über 60 Jahren eine Institution; manche Bereiche sind dort durch entsprechend ausgeschriebene Preise bereits besetzt. Wiebke und ich werden Euch in nächster Zukunft unterrichten.”

 

TOP  6: Ausblick auf 2012

 
Siehe TOP 5

 

TOP  7: Beschlüsse

 

In Anbetracht der veränderten Stiftungssituation wurden keine Beschlüsse gefasst.

 

TOP  8: Entlastung des Vorstands

 

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

TOP  9: Verschiedenes

 

Enfällt.

 

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Protokoll der Stiftungsversammlung am 18.06.2011

 


TOP 1: Herr Dr. Schmidt begrüßt die Anwesenden im Besprechungszimmer des Ulmenhauses um 12.15.

Anwesend sind Herr Egon Trapp, Herr Falko Trapp, Herr Sigurd Hendrich, Herr Christoph Stöppler, Herr Dr. Schmidt.

 

TOP 2: Herr Dr. Schmidt übernimmt das Amt des Protokollführers.

 

Herr Trapp moniert einen Tippfehler im Einladungsschreiben. Herr Pastor Stöppler reagiert auf diese „Kleinkariertheit“ ungehalten – Burg Nordeck habe gewichtigere Probleme. Herr Trapp erklärt, außerhalb der Tagesordnungspunkte eine Mitteilung über eine erfolgte Preisverleihung zu machen und dann den Raum zu verlassen.

Er führt dazu das Folgende aus: Anlässlich des zurückliegenden Elterntages sei der Schüler Patrick Florian Fischer durch die Egon-Trapp-Stiftung mit einer Urkunde und einem Geldbetrag, den ein „anonymer“ Spender zur Verfügung gestellt habe, ausgezeichnet worden. Die Heimleiterin Klöß-Vedder habe den Preis überreicht. Auf Befragen erklärt Herr Egon Trapp, von einem Vorschlag der Heimleitung bzgl. eines Schülers namens Frederik Flackus als Preisträger keine Kenntnis gehabt zu haben und auch den allen Gremiumsmitgliedern der Stiftung zugänglich gemachten ablehnenden Bescheid durch die Vorstandsmitglieder Hendrich und Dr. Schmidt nicht erhalten zu haben.

Herr Falko Trapp erklärt auf Befragen, daß gleichwelche Spenden dem Konto der Stiftung gutzubringen und nicht willkürlich auszuschütten seien.

 

Herr Egon Trapp verläßt die Sitzung um 12.26.

 

TOP 3: Anwesend sind Herr Egon Trapp (bis 12.26), Herr Sigurd Hendrich, Herr Falko Trapp und Herr Dr. Schmidt.

Herr Dr. Schmidt berichtet vom Austritt des Mitglieds des Stiftungsrats Guntram Kraus mit Schreiben vom 23.07.2010. Da die Satzung drei Stiftungsratsmitglieder– hiervon möglichst ein Lehrer aus dem Kollegium Nordecks – vorsieht, bittet Herr Dr. Schmidt um entsprechende Vorschläge. Da keine vorliegen, wird dieser Punkt vertagt. Herr Hendrich will sich um die Angelegenheit kümmern.

 

TOP 4: Herr Falko Trapp erläutert das bilanzielle Zahlenwerk 2010. Die finanzielle Situation der Stiftung  ist kerngesund: Die Stiftung verwaltet ein Barvermögen von ca. 190.000,-- €.

In gemeinsamer Abstimmung hatten Herr Falko Trapp und Dr. Schmidt sich im vergangenen Spätsommer – auch unter Bezug auf die zurückliegende Finanzkrise von 2008 – darauf verständigt, eine Immobilie in den Anlagestock aufzunehmen. Herr Dr. Schmidt berichtet von seinen zurückliegenden Bemühungen, eine solche für die Stiftung zu erstehen. Bislang waren die in diese Richtung unternommenen Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Das Gremium erteilt aus diesem Grunde Herrn Dr. Schmidt den Auftrag, das vorhandene Barvermögen auf ein Tagegeldkonto umzuschichten, um im Erfolgsfalle raschestmöglich an das Geld kommen zu können. Naturgemäß wird die Rendite innerhalb solchen Vorgehens recht spärlich ausfallen, andererseits scheinen die momentanen Möglichkeiten, Erträge aus dem Stiftungsvermögen auszuschütten, a. G. der auf der Schule herrschenden Verhältnisse eher eingeschränkt.

 

TOP 5: Dr. Schmidt nimmt noch einmal Bezug auf diesjährige Form der „Preisvergabe“. Bereits im vergangenen Jahr wurde moniert, daß die Kommunikation zwischen Heimleitung und Stiftungsvorstand seit dem Weggang von Herrn Schlotter kaum eine mehr sei, die diesen Begriff verdiene. Es sei schlicht ein Unding, daß – wie in diesem Jahr geschehen – ein Vorschlag für einen potentiellen Preisanwärter eingereicht werde, dessen Zustandekommen nicht mit den Statuten der Stiftung in Einklang zu bringen sei (Gesamtkonferenz). Die Fristsetzung für einen Entscheid durch den Stiftungsvorstand binnen einer guten Woche habe darüber hinaus befremdet. Geradezu grotesk sei es im Hinblick auf das oben von Herrn Egon Trapp Geäußerte, einen neuen Kandidaten „Deus ex machina“ ohne jede Kenntnis der verantwortlichen Stiftungsmitglieder zu präsentieren und in fremden Namen auszuzeichnen.

Herr Dr. Schmidt verwahrt sich dagegen, die von ihm ins Leben gerufene und ausschließlich durch ihn finanziell ausgestattete Stiftung für PR-Zwecke der Internatsleitung instrumentalisieren zu lassen.

 

TOP 6: Herr Dr. Schmidt erhält den Auftrag, sich hinsichtlich der unerfreulichen Situation mit einem Notar und dem Regierungspräsidium Gießen ins Benehmen zu setzen, um die Möglichkeit zu eruieren, die Satzung in Bezug auf den Stiftungszweck  etc. zu verändern.

 

TOP 7: Die anwesenden Mitglieder des Stiftungsrats – Herr Christoph Stöppler und Herr Falko Trapp – stellen den Jahresabschluss zum 31.12.2010, in der vom Vorstand der Stiftung  vorgelegten Fassung, fest.

TOP 8: Der Stiftungsrat entlastet einstimmig den Vorstand der Stiftung.

TOP 9: Für diesen Tagesordnungspunkt gibt es keine Beiträge.

 

Die Sitzung wird um 13.00 geschlossen.

 

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Protokoll zur Jahresversammlung vom 29.05.10

TOP  1: Herr Dr. Schmidt begrüßt die Anwesenden im Lehrerzimmer der Burg und eröffnet die Sitzung um 12.15.

 

TOP  2: Herr Dr. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu führen.

 

TOP  3: Anwesend sind Herr Egon Trapp, Herr Christoph Stöppler, Herr Guntram Kraus, Herr Falko Trapp und Herr Dr. Schmidt. Herr Sigurd Hendrich fehlt entschuldigt und wird bzgl. seines Stimmrechtes von Herrn Kraus vertreten. Außerhalb des Protokolls und nicht zu Veröffentlichung bestimmt verliest Herr Dr. Schmidt ein persönliches zweiseitiges Schreiben, in dem er das mangelnde Interesse der Schulverantwortlichen an der Stiftung -auch im Zusammenhang mit den äußerst schwierigen Verhältnissen, die im Landschulheim herrschen - beklagt.

 

TOP  4: Herr Falko Trapp verliest den Rechenschaftsbericht. Auch in die Finanzstruktur der Stiftung hat die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen. Wir sind jedoch – bereits ein knappes halbes Jahr hinter dem Jahreswechsel – auf gutem Wege, die Buchverluste auszugleichen. Die Liquiditätssituation der Stiftung ist gut.

 

TOP  5: Im Jahre 2009 wurde der Schüler Jakob Winkels-Herding als Preisträger von der Stiftung ausgezeichnet. Herr Trapp nahm die Ehrung anlässlich des Elterntages vor. Der Junge stammte aus der Familie von Frau Hermann und wurde von dieser auch vorgeschlagen. Ein weiterer Vorschlag wurde vom Stiftungsvorstand abschlägig beschieden.

 

TOP  6: Für das Jahr 2010 erhielt die Stiftung keinerlei akzeptablen Vorschlag aus der Lehrer- oder Erzieherkonferenz. Ob dies in den kommenden Jahren anders und damit besser wird, steht angesichts der bahnbrechend geplanten Umorganisation  des Landerziehungsheims  in eine zu überwiegenden Teilen Einrichtung der Jugendhilfe in den Sternen.

 

TOP  7: Wie bereits unter TOP 6 angesprochen, wird Burg Nordeck sich einschneidend verändern. Dies hat möglicherweise Auswirkung auf Teile unserer Satzung, insbesondere den Zwec der Stiftung. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema Stipendien angesprochen. Herr Dr. Schmidt wurde beauftragt, Herrn Dr. Schneider, Notar in Hamburg, in dieser Angelegenheit zu kontaktieren und im Bedarfsfall sich mit dem Regierungspräsidium Giessen ins Benehmen zu setzen.

Es wurde die Frage diskuttiert, ob lediglich Einzelpersonen oder auch Gruppen ausgezeichnet werden können. Die Antwort auf diese Frage ergibt sich eindeutig aus der Satzung.

Im weiterne ist man sich darüber einig, die Verhältnisse an der Schule, die seit einigen Monaten unter neuer Leitung steht, bis zum nächsten Jahr kritisch zu beobachten.

Es wird einstimmig beschlossen, den steuerlich höchstmöglichen Satz aus den Erträgen jährlich den Rücklagen zuzuführen um einer inflationären Aushöhlung des Stiftungskapitals entgegenzuwirken.

TOP  8: Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

TOP  9: Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt Herr Dr. Peter-Michael Schmidt, als weitere Vorstände fungieren Herr Egon Trapp und Herr Sigurd Hendrich.

TOP 10: Es findet keine Wahl eines neuen Stiftungsrates statt; dieser ist – mit Ausnahme des aktiven Mitglieds – auf Lebenszeit gewählt.

TOP 11: Es werden keine weiteren Punkte oder Vorschläge diskuttiert. Herr Dr. Schmidt schließt die Sitzung um 13.15.

 

 

 

Protokoll zur Jahresversammlung vom 13.06.09

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Wahl des Protokollführers

TOP 3: Feststellung der Anwesenheiten

TOP 4: Rechenschaftsbericht

TOP 5: Jahresbericht 2008

TOP 6: Ausblick auf 2010

TOP 7: Beschlüsse

TOP 8: Entlastung des Vorstands

TOP 9: Verschiedenes

 

 

Beginn: 17.30

Versammlungsraum: Erdmann-Geheeb-Haus

1.     Herr Dr. Schmidt begrüßt die anwesenden Stiftungsmitglieder.

2.     Herr Dr. Schmidt erklärt sich bereit, die Protokollführung zu übernehmen.

3.     Anwesend sind: Sigurd Hendrich                                                                                      Christoph Stöppler        
                               Guntram Kraus
                               Dr. P.M. Schmidt   

Egon Trapp und Falko Trapp fehlen entschuldigt.

4. Der Rechenschaftsbericht von Herrn Falko Trapp liegt vor. Er wird einstimmig genehmigt.

5. Herr Guntram Kraus berichtet über die Preisverleihung anlässlich des Elterntages am 24. 05. 2009 anlässlich des Elterntages. Der Preis in Höhe 500,-- € zuzüglich eines persönlichen Geschenkes in Form eines sterlingsilbernen Markenkugelschreibers ging an den Schüler Jakob Winkels-Herding. Herr Egon Trapp hatte die Verleihung durchgeführt. Der Preisträger zeichnete sich nach Ansicht des Kollegiums des LEH Burg Nordeck durch hohes soziales Engagement und auch durch besondere Schulleistungen aus. Seine Familienmutter, Frau Hermann, hatte sich in vorbildlicher Weise schriftlich und sehr ausführlich zu diesem Schüler geäußert. In einer Telefonkonferenz der Stiftungsmitglieder stimmten diese der Auszeichnung zu.

6. Es wird erneut darüber diskutiert, ob in Zukunft auch die Preisvergabe an ein Kollektiv möglich sein soll. Man kommt überein, diese Frage im Gesamtgremium neu zu sondieren.

7. Aus mangelnder Notwendigkeit ergeben sich keine neuen Beschlüsse.

8. Unter Rückgriff auf die vorliegenden Vollmachten wird der Vorstand einstimmig entlastet.

9. Herr Dr. Schmidt berichtet im Auftrag von Herrn Falko Trapp über die angespannte Finanzlage der Stiftung, die diese in der Zukunft veranlassen soll, die Vergabe von Teilstipendien vorerst zu beschränken. Im Hinblick auf die aktuelle Liquiditätslage – zum 31.12.2008 weist die Stiftung lediglich ein ungebundenes Eigenkapital (EK ohne Stiftungskapital!) in Höhe von rund 4.800,-- € aus – wollen wir in der nächsten Zeit ein wenig vorsichtiger operieren.

 

Die Sitzung wird geschlossen um 18.35

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Preisverleihung 2009

Am Sonntag, den 24. Mai 2009 hatten wir die Freude, den Schüler Jakob Winkels-Herding mit dem diesjährigen Stiftungspreis auszuzeichnen. Der Schulsprecher des Heims aus der Familie von Frau Hermann hat sich durch vorbildliches Engagement für Burg Nordeck und überdurchschnittliche Schulleistungen hervorgetan. In einer launigen Laudatio nahm der Namensgeber unserer Stiftung die Preisverleihung vor. Wie üblich bestand der Preis aus einem Geldgeschenk, der traditionellen "Silbergabe" sowie einer Urkunde. Der bezeichnende Satz auf letzterer lautet: "Mit beispielhaftem Engagement und vorbildlichem Verhalten setzte Jacob ein Zeichen für seine Mitschüler auf Burg Nordeck. Er hat erkannt, dass man die Weichen für einen erfolgreichen Werdegang sehr früh selbst stellen muss. Er wird allen ein großes Vorbild bleiben."

Jakob bedankte sich mit einer beeindruckenden Rede. Neben denen seiner Vorgänger/innen ziert sein Name seit einigen Tagen unsere Ehrentafel im Erdmann-Geheeb-Haus.


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Ein runder Geburtstag......    


Am 14. 06. 2008 feierte der Namensgeber unserer Stiftung, Herr Egon Trapp, seinen 80. Geburtstag. Auch von dieser Stelle sei dem Jubilar auch weiterhin alles erdenklich Gute und vor allen Dingen eine fortdauernde gute Gesundheit gewünscht.


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Preisverleihung 2008

Anläßlich des Elterntages am Sonntag, den 4. Mai 2008 wurde die Schülerin
Carina Braun für ihre Verdienste um das Heim von Herrn Egon Trapp und Dr. P. M. Schmidt mit dem Stiftungspreis ausgezeichnet. In seiner Ansprache hob Herr Dr. Schmidt das hohe soziale Engagements Carinas hervor, die sich mit hoher Kompetenz in vielen Bereichen unserer Schule einbrachte. Neben einem Geldpreis und einem persönlichen Geschenk - traditionsgemäß aus Silber gefertigt - schmückt die überreichte Verleihungsurkunde der schöne und treffende Satz von Oscar Wilde:

"Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung."

Ein weiterer Grund zur Freude: Carina wird in den kommenden drei Jahren das Gymnasium in Lollar besuchen, um dort das Abitur zu bestehen. Betreut wird sie weiterhin von ihrer Familienmutter Anja Ruppert. Sie bleibt uns somit in Nordeck noch "erhalten".

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Protokoll zur Jahresversammlung vom 21. 04. 2008

 

TOP  1:  Herr Dr. Schmidt eröffnet die Sitzung im Restaurant der Burg Stauffenberg um ca. 19.00 und begrüßt die Anwesenden.        

              
TOP  2: Herr Dr. Schmidt übernimmt die Aufgabe des Protokollführers.

 
TOP  3: Herr Sigurd Hendrich, Herr Egon Trapp, Herr Guntram Kraus und  
Herr Dr. Schmidt 
sind anwesend . Herr Christoph Stöppler und Herr Falko
Trapp fehlen entschuldigt.

                   
TOP 4: Herr Dr. Schmidt berichtet über die diesjährig geplante Preisverleihung an die Schülerin Carina Braun anlässlich des Elterntages. Er dankt der Mitarbeiterin Anja Ruppert für deren sehr ausführliche Begründung ihres entsprechenden Vorschlages und bittet Herrn Kraus um
die entsprechende Übermittlung.

 
TOP  5: Der Jahresbericht wird nach telefonischer Aussage von Herrn Falko Trapp den  Mitgliedern fristgerecht vorliegen.

TOP  6: Mit dem zu erwartenden erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse durch den Schüler *** entfällt dessen Stipendium. Das Schulgeld wird noch bis zum Juli 2008 bezahlt. Die Kosten für den Aufenthalt in Obertauern für
dieses Jahr wurden durch die Stiftung ebenfalls beglichen.

Das Stipendium für die Schülerin ***  sollte für ein weiteres Jahr fortgeschrieben werden.


TOP  7: Die anwesenden Mitglieder stimmen sowohl der diesjährigen Verleihung unseres Preises an die Schülerin Carina Braun wie auch der
weiteren Vergabe eines Teilstipendiums an *** einstimmig zu.

           
TOP  8: Der Vorstand wird mit drei Ja-Stimmen und drei Enthaltungen entlastet.

  TOP 9: Es wird kein Punkt unter Verschiedenes besprochen. Die Sitzung wird gegen ca. 19.30 geschlossen.

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Weiteres Teil-Stipendium vergeben

Auf Beschluss des Vorstandes wird ab dem 01.08.2007 ein weiteres Teil-Stipendium in Höhe von monatlich 150,-- EUR an die Schülerin *** vergeben.


Protokoll zur Jahresversammlung vom 30. Juni 2007


TOP 1: Herr Dr. Schmidt eröffnet die Sitzung im Lehrerzimmer von Burg Nordeck um ca. 19.00 Uhr und begrüßt die Anwesenden.

TOP 2: Herr Dr. Schmidt übernimmt die Aufgabe des Protokollführers.

TOP 3: Alle geladenen Mitglieder der Stiftung sowie Herr Sigurd Hendrich sind anwesend.

TOP 4: Wir gedenken unseres so früh und unerwartet verstorbenen Vorstandsmitgliedes Renate Miltsch.

TOP 5: Herr Dr. Schmidt berichtet über die diesjährige Preisverleihung an die ehemalige Schülerin Fatu Jula anlässlich des Elterntages. Er dankt Herrn Kraus für die ihm zu gesandte Begründung für diese Entscheidung, die sehr gelungen war. Im Weiteren vergibt die Stiftung seit Beginn des Jahres ein Teilstipendium an den Schüler *** in Höhe von monatlich 500,-- €. Darüber hinaus bezahlte die Stiftung den Aufenthalt des Schülers in Obertauern incl. der anfallenden Zusatzkosten. Die Zusage für den Stipendiaten ist geknüpft an eine adäquate Schulleistung und die dauernde Einhaltung der Schulordnung. Herr Kraus berichtet von der erfolgreichen Versetzung des Schülers.

TOP 6: Der Jahresbericht wird nach Aussage Herrn Falko Trapps den Mitgliedern in spätestens acht Wochen vorliegen.

TOP 7: Die neue Heimleitung gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Stiftung auch in Zukunft gut mir ihr zusammenarbeiten wird. Das Stipendium wird in das nächste Schuljahr hinein verlängert. Herr Kraus wird dem Vorstand über die weiteren Leistungen des Schülers in Abständen berichten.

TOP 8: Es werden aus mangelndem Anlass keine Beschlüsse gefasst.

TOP 9: Der Vorstand wird mit drei Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen entlastet.

TOP 10: Als Nachfolger für Frau Renate Miltsch wird Herr Sigurd Hendrich einstimmig in den Vorstand gewählt. Herr Dr. Schmidt und Herr Egon Trapp werden einstimmig für eine weitere Periode in den Vorstand gewählt. Auf Wunsch der Versammlung wird Herr Dr. Schmidt als Vorstandsvorsitzender, Herr Egon Trapp als 2. Vorsitzender und Herr Hendrich als 3. Vorsitzender bestimmt.

TOP 11: Es wird kein Punkt unter Verschiedenes besprochen. Die Sitzung wird gegen ca. 19.30 Uhr geschlossen.


Ansprache von Dr. Peter-Michael Schmidt aus Anlass der Preisverleihung am Elterntag 2007


Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter, liebe Schüler und liebe Altnordecker!

Ich habe die traurige Pflicht, Sie vom Ableben einer guten Freundin Nordecks zu unterrichten. Frau Renate Miltsch war viele Jahre im Trägerverein unseres Landerziehungsheimes tätig. In den zwanzig Jahren, denen sie der Burg eng verbunden war, hat sie sich stets konsequent, beharrlich und hilfreich für die Belange unseres Heims eingesetzt. Ohne ihr Wirken und ihre unermüdlichen Hilfe bestände aller Wahrscheinlichkeit nach Burg Nordeck in seiner heutigen Form nicht mehr.

Auch als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Egon-Trapp-Stiftung, für die heute zu Ihnen spreche, war Renate Miltsch ein nicht wegzudenkender Faktor. „Es waren immer die Herzen, welche die Burgen hielten.“ Dieser Satz Rilkes, zitiert aus unserem Nordecker Leitsatz, traf auf die Verstorbene in eindeutigem Maße zu. Frau Miltsch hatte ein großes Herz für andere Menschen. Ihr Tod kam für alle, die sie kannten, völlig unerwartet und viele Jahre zu früh. Es wird schwer sein, diese Lücke zu schließen. Ich darf Sie herzlich bitten, aufzustehen, und in einer stillen Minute der Verstorbenen zu gedenken.

Ich danke Ihnen.

Der Blick der Öffentlichkeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Förderung hat sich in den letzten Monaten deutlich verschärft. Wir stehen als Gesellschaft vor der bitteren Erkenntnis, dass wir in den zurückliegenden Jahren in Bildungs- und Erziehungsfragen unsere – und ich sage dies, um im Bilde zu bleiben – „Hausaufgaben“ nur unzureichend gemacht haben. Dies geht so weit, dass ein mir befreundeter Schulleiter sich zu der Äußerung hinreißen ließ, er stoße in der letzten Zeit zunehmend auf Eltern, die selbst schon nicht erzogen seien.

Wie dem auch sei: Wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Umdenkungsprozess, der auch aus dem Umfeld der Privatschulen – ich denke dabei etwa an das kontrovers diskutierte Buch des ehemaligen Leiters von Salem, Bernhard Bueb, „Lob der Disziplin“ – neue Anstöße erhält.

Ein Beitrag zu diesem Umdenkungsprozess stellt die vor nunmehr knapp sieben Jahren ins Leben gerufene Egon-Trapp-Stiftung – genannt nach dem langjährigen Mitarbeiter und Leiter unseres Landschulheims – dar, für die ich die Freude habe, heute zu Ihnen zu sprechen.

Sie leitet sich zweckgerichtet an der Förderung von Begabungen von Schülern des Landerziehungsheimes Burg Nordeck ab. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die jährliche Vergabe eines oder mehrerer Preise in Form einer Bar- oder Sachzuwendung an einzelne Schüler oder Schülergruppen.

Voraussetzung für die Vergabe eines solchen Preises soll die freiwillige und längerfristig angelegte aktive Beteiligung an einem Projekt sein, das – eingebettet in die Erziehungsziele des Landerziehungsheims Burg Nordeck – soziale, musische, kulturelle oder sportliche Ziele verfolgt.

Ein oder mehrere potentielle Preisträger werden dem Stiftungsvorstand vorgeschlagen, der dann über eine eventuelle Vergabe entscheidet. In der Praxis kann dies bedeuten, dass das jeweilige Familienoberhaupt ein Mitglied seiner Familie zu einer entsprechenden Leistung anregt und bewegt, um dann nach einer längeren Phase der Beobachtung einen Vorschlag in der Mitarbeiterkonferenz zu machen. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass ein Schüler oder eine Schülerin von sich aus die Initiative ergreift und sich mit seinem Familienoberhaupt abstimmt.

Vorschläge, die auf diese oder ähnliche Art zustande kommen, teilt der Leiter des Heims dem Stiftungsvorstand mit. Nach dessen Entscheidung wird der jeweilige Preisträger mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet, und an der „Ehrentafel“ – sie hängt im Erdmann-Geheeb-Haus – in Bronze verewigt.

Bevor ich zur Verleihung an die diesjährige Preisträgerin komme, erlauben Sie mir bitte noch zwei Bemerkungen. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der jeweilige Preisträger neben Urkunde und Geldpreis ein zusätzliches Geschenk erhält, das ihn für lange Jahre an seine Auszeichnung erinnern soll. Es handelt sich dabei stets um einen Gegenstand aus Sterling Silber und er hat seinen historischen Ausgangspunkt in einer kleinen silbernen Nadel mit dem Nordecker Wappen, die mir mein Familienvater während meiner nun knapp 50 Jahre zurückliegenden Schülerzeit für eine besondere Leistung im Naturtheater schenkte. Dieser Familienvater hieß – sie ahnen es schon, Egon Trapp. Anläßlich des Elterntages vor zwei Jahren hatte ich sie nicht dabei, heute kann ich sie Ihnen vorweisen.

Im Weiteren darf ich Ihnen mitteilen, dass die Stiftung zum ersten Mal in ihrer kurzen Geschichte - beginnend im Januar 2007 – ein Teilstipendium vergeben konnte. Darüber sind wir sehr froh.

Ich darf Ihnen nunmehr unsere heutige Preisträgerin vorstellen. Jula Fatu wurde vor knapp 20 Jahren im Senegal geboren. Als sie nach – wie man sich vorzustellen vermag – einigen Wirren nach Nordeck kam, sprach sie kaum ein Wort deutsch. Wie schwer es ist, als junges Mädchen – heimwehkrank und nicht in der Lage, sich der neuen Umgebung, den Schulkameraden und den Erwachsenen mitteilen zu können, ist unschwer nachvollziehbar.

Mit großem Fleiß und Ehrgeiz ist es ihr dennoch gelungen, sich in kürzester Zeit die deutsche Sprache anzueignen. Sehr warmherzig und hilfsbereit sorgte sie sich über ihren besonnenen und fürsorglichen Familiendienst hinaus um ihre Mitschüler.

Dabei blieb sie – trotz ihres harten Flüchtlingsschicksals und der ständig drohenden Abschiebung immer fröhlich. Stets war sie voller Wärme, Lachen und Humor – nie griesgrämig, unfair oder mutlos.

Dankbar hat Fatu alle von Nordeck angebotenen Chancen angenommen, optimal genutzt und mit ihrer gepflegten Erscheinung viel zum guten Image der Burg beigetragen.

Neben ihren sportlichen und musikalischen Aktivitäten nahm sie an Praktika auch außerhalb der Schulzeit teil – auch von Eltern anderer Schüler wurde sie als Mitschülerin derer Kinder geschätzt. Während ihres 3 ½ jährigen Aufenthaltes auf Nordeck fiel sie durch eine vorbildliche Regelbefolgung auf.

Heute besucht Fatu in Lollar, wo sie heute lebt, das Gymnasium und wird dort mit dem Abitur abschließen.

Wir haben Fatus Urkunde mit dem folgenden Satz versehen:

Mit strahlendem Optimismus nutzte Fatu ihre Chancen auf Burg Nordeck und bot mit ihrem Elan und Erfolg vielen Mitschülern ein beispielhaftes Vorbild. Fatu´s hervorragende Leistungen ermöglichten ihr den Übergang auf die gymnasiale Stufe.

Mir bleibt nur noch, Dich, liebe Fatu, auf das herzlichste zu beglückwünschen!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


Jahreshauptversammlung 2006


Am 10. Juni 2006 fand auf Burg Nordeck die sechste Sitzung der „Egon-Trapp-Stiftung“ statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2005


Am 21. Mai 2005 fand auf Burg Nordeck die fünfte Sitzung der „Egon-Trapp-Stiftung“ statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2004


Am 20. Mai 2004 fand auf Burg Nordeck die vierte Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2003


Am 14. Juni 2003 fand in der "Alten Klostermühle", Lich (Ortsteil Arnsburg), die dritte Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2002


Am 25. Mai 2002 fand im "Hotel Bellevue", in Wolfshausen (bei Marburg), die zweite Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2001


Am 24. Mai 2001 fand auf "Burg Nordeck" die erste Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Die Versammlung wählte den Stiftungsvorstand sowie den Stiftungsrat satzungsgemäß für drei Jahre. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.